Wie wirkt sich das Knochenskelett auf dein Training aus? – Teil 2

Im ersten Teil dieser kurzen Blogartikelreihe haben wir bereits das Grundlegende über Knochen erfahren können. Außerdem konntest du mehr über die groben Bestandteile des Skeletts und die Aufgaben deiner Knochen herausfinden. Der heutige, zweite Teil wird noch etwas tiefer ins Detail gehen und die Brücke zum Fitness- und Kraftsport schlagen.

Ähnlich wie bei der Muskulatur befindet sich dein Körper auch bezüglich der Knochen in einem ständigen Umwandlungsprozess. Zu jeder Zeit findet ein Auf- und Abbau statt. Du kannst dir das in etwa wie eine Waage vorstellen. Auf der einen Seiten hast du den Aufbau deiner Knochenstruktur und auf der anderen den Abbau deiner Knochenstruktur. Je nachdem wie du dich ernährst und deinen Alltag gestaltest, verschiebst du die Waage in die eine oder andere Richtung. Durch eine gesunde Ernährung mit calciumreichen Lebensmitteln und durch Fitness – und Krafttraining kannst du bestimmte Zellen in deinem Körper stimulieren Knochensubstanz aufzubauen, während die Knochenresorption etwas abnimmt. Diese Zellen sind z.B. die Osteoblasten (Aufbau) und Osteoklasten (Abbau). Dies ist natürlich sehr vereinfacht dargestellt, aber die Kernaussage bleibt dennoch bestehen. Im letzten Blogartikel hast du bereits erfahren, warum ein stabiles Skelettsystem so wichtig ist. Neben vielen anderen Vorteilen hilft es dir dabei mehr Gewicht zu bewegen und bei komplexeren Übungen, wie den Kniebeugen, dich nicht zu verletzen. Zusätzlich stimuliert ein effizientes Training wiederum die Aktivität der Osteoblasten und wirkt demnach einem Knochenabbau entgegen.

 

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In der Regel will jeder im Alter eine hohe Lebensqualität haben, doch viele Verletzungen und Unfälle geschehen aufgrund eines zu schwachen Skelettsystems. Deshalb ist es auch so wichtig bis ins spätere Alter Fitnesstraining zu betreiben, um sowohl die Muskeln als auch die Knochen zu trainieren. Leider gibt es keine einfache Möglichkeit, die Stärke und Masse seiner Knochen zu messen. Eine Variante, die auch für die Bestimmung des Muskelanteils immer populärer wird, ist der sogenannte DEXA – Scan. Dabei wird mit Hilfe von Röntgenstrahlung die Zusammensetzung des Körpers bestimmt und im Anschluss kann anhand einer Skala abgelesen werden ob man von den „normalen“ Werten abweicht. DEXA-Scans sind jedoch meistens sehr teuer und für den durchschnittlichen Fitnessstudiobesucher in keiner Weise relevant. Ich hoffe dieser Blogartikel konnte dir wieder ein paar interessante Informationen liefern. Der nächste und letzte Teil behandelt ein bestimmtes Supplement, welches für die Knochen sehr wichtig ist und worauf du besonders in deiner Jugend achten solltest. Bis dann, hau rein!

Dein Goeerki