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30. März 2018

Wie wichtig ist der Aufbau deines Trainingsprogramms?

Aus der Fitnessanleitung kennst du bereits die Begriffe wie Volumen, Intensität, Frequenz oder Periodisierung, aber gibt es noch weitere Faktoren, die es bei der Gliederung deines Trainingsprogramms zu beachten gilt und wie wichtig sind die einzelnen Punkte untereinander? Diese Fragen sollen im folgenden Blogartikel beantwortet werden.

Das unter anderem das Volumen und die Intensität entscheidend für eine erfolgreiche Trainingsplanung sind, haben wir schon zur Genüge gehört, aber was bringt dir ein ausgeklügelter Trainingsplan, wenn er dir einfach keinen Spaß macht oder er ein hohes Verletzungsrisiko birgt? Langfristig bleibst du dann nicht bei der Sache und verlierst womöglich komplett die Lust am Fitnesssport. Deshalb ist es wichtig, dass du weitere Faktoren bei deiner Trainingsplanung mit in Betracht ziehst. In der folgenden Grafik findest du eine Gliederung der wichtigsten Aspekte. Dabei stellt die unterste Ebene der Pyramide die Basis für jeden Trainingsplan dar, während die Wichtigkeit nach oben hin abnimmt. Ein idealer Trainingsplan kümmert sich also nicht nur um die harten Indikatoren wie Volumen und Intensität, sondern auch um die weichen Indikatoren, wie Spaß, und Sicherheit.

 

 

Als unterste Ebene und Basis eines jeden Trainingsprogramms steht die Sicherheit. Nur wenn du dein Training sicher gestaltest, verhinderst du Verletzungen und langfristige Ausfälle. Wenn du verletzt bist, kannst du auch nicht die weiteren Ebenen in der Pyramide angehen. Das umfasst z.B. die richtige Übungsausführung, angepasste Übungsauswahl und das Vorhandensein des richtigen Equipments. Die zweite Ebene der Pyramide ist die Beständigkeit. Dies schließt unter anderem die 4 Faktoren aus deiner Fitnessanleitung mit ein: Zielorientierung, Flexibilität, Spaß und Realisierbarkeit. Wenn du nicht langfristig dein Trainingsplan durchführst, kann er auch noch so gut durchdacht sein. Deswegen solltest du ein nicht allzu starres Programm wählen und auch Übungen einbauen, die dir persönlich Spaß machen. Außerdem kann es helfen, ab und zu Abwechslung reinzubringen, damit du dich auf lange Sicht nicht langweilst. In der Mitte der Pyramide findest du die Trainingsvariablen wie z.B. Volumen und Intensität etc. Diese kennst du bereits aus der Fitnessanleitung. Auch den Begriff der Periodisierung wurde im letzten Blogartikel schon näher erläutert. Der Aufbau und die Struktur deines Trainingsprogrammes sind also wichtige Faktoren, aber bei Weitem nicht die Allerwichtigsten. An der oberen Spitze der Pyramide findest du weitere Trainingsvariablen. Dies sind z.B. die Kadenz, Pausenzeiten oder die Übungsauswahl. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, check doch mal die Fitnessanleitung ab. Ich hoffe ich konnte dir die Grundzüge zur Erstellung eines geeigneten Trainingsprogrammes etwas näherbringen. Mach’s gut und hau rein!

 

Dein Goeerki

 


1 Bird, Stephen P., Kyle M. Tarpenning, and Frank E. Marino. Designing resistance training programmes to enhance muscular fitness, Sports medicine 35.10 (2005): 841-851.