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10. Februar 2019

Wie kannst du deine Pausenzeit im Fitnessstudio effektiver nutzen? – Teil 1

Im letzten Blogartikel „Wie lange solltest du zwischen den Sätzen pausieren?“ haben wir bereits ermittelt, welches Zeitintervall zwischen den Sätzen einer Übung am sinnvollsten ist. Doch wie können wir diese Zeit effektiver nutzen, anstatt einfach auf den nächsten Satz zu warten? Der heutige Blogartikel zeigt dir den Grundsatz des antagonistischen Trainings, während der zweite Teil genaue Orientierungspunkte definiert und dir die Begriffe Synergist, Antagonist und Agonist noch einmal näherbringen soll. Wenn du beide Teile liest und verstehst, dann hast du ein super Prinzip gelernt, dass du regelmäßig in dein Training integrieren kannst.

Vielleicht kennst du die folgende Situation: Der Tag ist vollgepackt bis obenhin, du hast sehr viel zutun und willst aber trotzdem nicht auf dein Training verzichten. Du gehst ins Studio und merkst, dass du in deinen Satzpausen einfach nur rumsitzt und diese Zeit am Tag quasi verloren geht. Mit Hilfe von antagonistischem Training kannst du an genau solchen Tagen dein Training zeiteffektiver gestalten und bist früher aus dem Studio wieder raus, ohne Abzüge im Trainingsvolumen gemacht zu haben. Doch wie funktioniert das Prinzip?

Im antagonistischen Training steckt das Wort Antagonist, was den Gegenspieler zum jeweils trainierenden Muskel beschreibt. Bei einer Übung Bizeps Curls ist z.B. der Bizeps der ausführende Muskel und der Antagonist dazu ist der Trizeps. Der Grundsatz von antagonistischem Training ist es, den ersten Satz auszuführen, aber anstatt zu pausieren und den 2. Satz im Anschluss zu machen, startest du mit dem ersten Satz des Antagonisten und wechselst dann immer ab. Das klingt zunächst etwas kompliziert, ist mit folgendem Beispiel aber sehr einfach nachzuvollziehen:

 

 

Pausenzeiten

 

 

In diesem Beispiel ist die ausführende Muskelgruppe der Quadrizeps, welche mit der Übung Beinstrecker trainiert wird. Der Antagonist ist die Hamstringmuskulatur, welche mit der Übung Beinbeuger trainiert wird. Welche genauen Vorteile dir ein solcher Trainingsaufbau bringt und wie du erkennst welche Muskulatur der jeweilige Antagonist ist, erfährst du im nächsten Blogartikel. Bleib gespannt und hau rein!

Dein Goeerki