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17. Juni 2019

Wie ist deine Oberschenkelmuskulatur aufgebaut?

Besonders beim typischen „Discopumper“ wird die Beinmuskulatur stark vernachlässigt, dabei sollte sie bei jedem Fitnessstudiobesucher ein fester Teil des wöchentlichen Trainingsplans sein. Die typische X-Form wird durch deinen Oberkörper aber ebenso durch deine Beinmuskulatur bestimmt. Im heutigen Blogartikel schauen wir uns die Oberschenkelvorderseite etwas genauer an und gehen am Ende auch wieder auf ein paar Tipps und Tricks ein, die du in deinen Trainingsplan sofort implementieren kannst.

 

Grafik

Die Oberschenkelmuskulatur wird häufig auch als Quadriceps bezeichnet, was impliziert, dass diese Muskelgruppe aus 4 unterschiedlichen Teilen besteht. Diese unterschiedlichen Muskeln befinden sich in 2 Schichten. In der obersten Schicht sind drei Teile sichtbar. Der rot markierte Teil ist der gerade Muskel des Oberschenkels, der auch als rectus femoris bezeichnet wird. Auf der Innenseite in blau haben wir den zur Mitte gelegenen, breiten Muskel, welcher auch als vastus medialis bezeichnet wird. Den äußeren Teil markiert der grüne, äußere, breite Muskel, der auch vastus lateralis genannt wird.

Der vierte und letzte Muskel des Quadrizeps befindet sich in einer tieferen Schicht, die mit dem Auge nicht zu erkennen ist. Er wird mittlerer, breiter Muskel genannt und in der Fachsprache als vastus intermedius bezeichnet.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass alle Muskeln des Quadriceps das Bein im Kniegelenk strecken. Ebenso sind alle 4 Muskeln über das Band der Kniescheibe mit dem Schienbein verbunden. Vastus medialis, lateralis und intermedius sind zusätzlich am oberen Teil des Oberschenkelknochens befestigt. Vielleicht hast du schon bemerkt, dass rectus femoris (roter Muskel) weiter oben ansetzt als die anderen drei. Dadurch kommt ihm die spezielle Aufgabe zu, zusätzlich zur Beugung der Hüfte beizutragen.

Typische Übungen für den Quadriceps sind Kniebeugen, Beinpresse, Ausfallschritte, oder wie im Bild der Beinstrecker. Häufig kann durch das Drehen deiner Fußspitzen nach innen oder außen ein Fokus auf die unterschiedlichen Muskeln gelegt werden. Probiere das in deinem nächsten Training doch einfach mal aus. Dies sollte aber nur bei Übungen mit leichtem Gewicht und nicht bei Grundübungen und dergleichen verwendet werden, da dadurch deine Knie in eine sehr ungünstige anatomische Stellung gebracht werden, die auf Dauer zu Verletzungen führen kann. Ich hoffe du konntest aus diesem Blogartikel wieder ein paar nützliche Informationen für dich herausziehen. Bleib dran und hau rein!

Dein Goeerki