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30. Mai 2018

Welche Bedeutung haben Bewegungsebenen in deinem Training? – Teil 1

Bestimmt hast du von einem Trainer im Fitnessstudio, in Fitnessartikeln aus Zeitschriften oder dem Internet schon einmal etwas von den sogenannten Bewegungsebenen gehört. So werden damit z.B. bestimmte Druck- oder Zugbewegungen in Verbindung gesetzt oder auch verschiedene Trainingsempfehlungen ausgesprochen. Als Laie kommt man dabei aber leicht durcheinander und kann nicht genau nachvollziehen was mit den einzelnen Bewegungsebenen gemeint ist. Der folgende Blogartikel soll diesbezüglich Licht uns Dunkel bringen und dir ein weiteres, nützliches Tool an die Hand geben.

Grundsätzlich unterscheidet man 3 Bewegungsebenen. Die Frontal-, die Sagittal-, und die Transversalebene. Die einzelnen Ebenen beziehen sich auf die anatomische Form des Menschen, unabhängig davon, wo sich dieser im Raum befindet. Sie sind z.B. gleich, egal ob eine Person liegt oder steht.

Frontalebene

Die Frontalebene teilt den Körper in eine vordere und hintere Hälfte. In dieser Ebene finden also alle Aufwärts- und Abwärtsbewegungen statt. Als Beispiele sind hier das Schulterdrücken, der Latzug oder das Seitheben zu nennen. Bei manchen, vor allem komplexe Übungen, findet der Bewegungsablauf auch in mehreren Ebenen statt.

Ebene 2

 

Die Sagittalebene teilt den Körper in eine linke und rechte Hälfte. In dieser Ebene finden in erster Linie Bewegungen nach vorne und hinten statt. Als Beispiel sind hier der typische Bizeps Curl, das Frontheben, das Bankdrücken oder das Rudern zu nennen.

 

Die Transversalebene teilt den Körper in einen oberen und unteren Teil. Diese Trennung muss aber nicht notwendigerweise in der Körpermitte sein. In dieser Ebene finden beispielsweise alle horizontalen Rotationen statt. Übungen, die in diese Ebene fallen, sind unter anderem Fliegende für die Brust oder z.B. Fliegende rückwärts am Kabelzug für die hintere Schulter.

 

Ich hoffe, dass ich dir wieder ein paar nützliche Informationen geben konnte. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der genauen Bedeutung der Ebenen und wie diese mit der Übungsauswahl in Verbindung stehen. Bis dahin hau rein!

Dein Goeerki

 


1 Marieb, Human Anatomy and Physiology, 9th Edition.