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27. Mai 2019

Was ist eigentlich die Rotatorenmanschette? – Teil 1

Den Begriff „Rotatorenmanschette“ hast du bestimmt schon einmal im Zusammenhang mit der Schulter gehört. Meist wird dabei von Verletzungen oder einem gesunden Bewegungsablauf des Schultergelenks gesprochen. Tatsächlich wissen aber die wenigsten, wie die Rotatorenmanschette überhaupt aussieht und noch weniger wozu sie eigentlich gut ist. Auch dieser Blogartikel wird dir, wie gewohnt, mit einfachen Worten die komplexe Anatomie des Körpers nahebringen und dabei Anwendungsbezug zu deinem Training herstellen. Der erste Teil beschäftigt sich mit den vorderen Muskeln der Rotatorenmanschette, während der zweite Teil auf die hinteren eingeht und dir zusätzliche Trainingstipps vermittelt.

Die Rotatorenmanschette umfasst nicht nur einen einzelnen Muskel, sondern besteht aus 4 unterschiedlichen Muskelpartien. Auf dem unteren Bild erkennst du das Skelett deines Brustkorbs von der Vorderseite. Die beigefarbenen Knochen sind die Schulterblätter und das zugehörige Schlüsselbein. In der Mitte befindet sich das das Brustbein und außen die Rippen. Den ersten Muskel, den wir uns anschauen, ist der Unterschulterblattmuskel, der auch als Subscapularis bezeichnet wird, da er sich quasi auf der vorderen Fläche des Schulterblattes befindet. Er erstreckt sich über die gesamte Fläche des vorderen Aspekts und ist auf dem Bild mit einem roten Punkt markiert.

Grafik

 

Dieser Muskel ist zusätzlich am Oberarmknochen befestigt, welcher in dieser Abbildung schwarz dargestellt ist. Subscapularis dreht den Oberarm nach innen und stabilisiert diesen im Schultergelenk. Zusätzlich hilft er bei Bewegungen, die den Oberarm seitlich zu deinem Körper heranführen. Im zweiten Teil wirst du die restlichen Muskeln kennenlernen und schnell merken, dass sie das Schulterblatt wie eine „Manschette“ umschließen. Zusätzlich erfährst du im nächsten Artikel wie du einen der häufigsten Fehler beim Schultertraining umgehen kannst. Bleib gespannt und hau rein!

Dein Goeerki