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3. Mai 2020

Was genau ist eigentlich der Body-Mass-Index (BMI)?

Bestimmt hast du in verschiedenen Zusammenhängen schon einmal vom Body-Mass-Index (BMI) gehört. Diesen Begriff findet man sowohl in der Trainingslehre, in der Ernährungswissenschaft, aber auch in der Medizin und vielen weiteren Bereichen. Der heutige Blogartikel wird dir den BMI erklären und warum er bei manchen Menschen eine geeignete Messgröße ist, während er bei anderen eher weniger zu gebrauchen ist.

Der BMI ist eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Messgröße zur Gewichtsklassifizierung und wird mit dem Körpergewicht in kg und der Körpergröße in Meter nach der folgenden Formel berechnet:

Beispiel: Eine Frau mit 62 kg Körpergewicht und einer Körpergröße von 1,74m hätte z.B. einen BMI von 62 : (1,74 x 1,74) = ca. 20 und wäre damit im Bereich des Normalgewichts. Grundsätzlich gibt es beim BMI keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau aber bei Kindern ist die Verteilung etwas anders. Zusätzlich sind die einzelnen Grenzen für die Gewichtsbereiche etwas unterschiedlich, je nachdem welche ethnische Herkunft du hast.  Woher weißt du jetzt aber in welchem Gewichtsbereich du dich befindest? Aufschluss gibt die folgende, etwas vereinfachte Tabelle:

 

Tabelle

 

Nun kannst du zur Probe mal deinen eigenen BMI berechnen und schauen in welche Gewichtsklassifizierung du fällst. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass dies nur Bereiche sind und keine klare Abtrennung stattfindet. Eine Frau mit BMI von 18,5 fällt z.B. noch in den Normalbereich, befindet sich aber am unteren Ende und kann dadurch auf Dauer ebenso Schaden nehmen wie eine Person mit 18,4. Außerdem ist dein Körpergewicht stark tagesabhängig und ändert sich mit z.B. der Nahrungsmenge, der Wassermenge, dem Stuhlgang, dem Schwitzen, der Aktivität, der Salzaufnahme und der Tageszeit des Wiegens erheblich. So kann man beispielsweise von Tag zu Tag zwischen zwei Klassifizierungen hin und her wechseln. Ein weiterer Kritikpunkt ist Die Muskelmasse. Ein muskulöser Mensch kann in einen übergewichtigen Bereich rutschen, obwohl sein Körperfettanteil möglicherweise sehr niedrig ist. Das liegt daran, dass beim Körpergewicht nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterschieden wird. Ist der BMI dann etwa komplett sinnlos? Nein, der BMI gilt für die „Normalbevölkerung“ und nicht jeder von uns ist ein Elite-Bodybuilder. Außerdem hilft dir die Klassifizierung dabei dich ungefähr auf einem gesunden Körpergewicht einzupendeln, denn starkes Übergewicht bringt zahlreiche gesundheitliche Probleme mit sich, wie z.B. hoher Blutdruck, schlechte Blutfettwerte und erhöhtes Risiko für Arthrose, Diabetes und manche Krebsarten.

Ich hoffe dieser Blogartikel hat dir gefallen und du konntest wieder ein paar nützliche Informationen für dich herausziehen. Bis zum nächsten Mal. Hau rein!

Dein Goeerki

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