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4. Juli 2019

Warum können Trainingspartner und Gruppentraining sinnvoll sein? – Teil 2

Im letzten Blogartikel sind wir bereits näher auf den Trainingspartner und die Trainingspartnerin eingegangen. Dabei haben wir uns die Vor- und Nachteile angeschaut und festgestellt, dass es auf deinen individuellen Typ ankommt und welchen Stellenwert das Training in deinem Leben einnimmt. Der heutige Blogartikel geht nun auf das Training in der Gruppe und den Aspekt einer Community ein.

Das was eine Gruppe oder eine Community vereint sind gemeinsame Ziele, die sehr häufig aus gemeinsamen Motivationsgründen herrühren. Das können z.B. Tanzbegeisterte in einem Gruppentraining sein, das Training mit rhythmischer Musik verbindet oder auch eine Gruppe von übergewichtigen Menschen, die gerne ein paar Kilos verlieren wollen. Eine optimale Umgebung wird geschaffen, wenn ein „sicherer Ort“ in z.B. einer Whatsapp- oder Facebookgruppe kreiert wird, an dem keiner verurteilt wird und jeder frei seine Meinung äußern kann. Studien zeigen, dass besonders Frauen durch eine Community positiv beeinflusst werden können, um ihre Fitnessziele zu erreichen. Aufgrund dessen sind Apps, die genau darauf abzielen auch so erfolgreich.

Gruppentraining findet in vielen Fitnessstudios in Kursen mit den unterschiedlichsten Themen statt. Bekannte Beispiele sind wohl Zumba, Body Pump oder der klassische: Bauch, Beine, Po – Kurs. Im Regelfall sind diese zu einem festen Zeitpunkt und vorab auf einem Plan einsehbar und deshalb besser planbar als mit einem Trainingspartner/-in. Zusätzlich sind mehrere Menschen beteiligt und wenn einer mal ausfällt, gefährdet dies nicht die Motivation der Gruppe. Auf der anderen Seite ist man beim Gruppentraining an feste Vorgaben der Kurse gebunden und findet dort meist kein typisches, effizientes Krafttraining.

 

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Eine Community kann ebenso für Motivation sorgen und gleichzeitig kann man seine individuellen Trainingsprinzipien weiterverfolgen. Wie bereits erwähnt sollte die Community einen „sicheren“ Ort für die Kommunikation haben. Auch hier können sich Bekanntschaften und eventuelle Freundschaften schnell entwickeln, wodurch man einen eventuellen Trainingspartner finden kann. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass eine Online Community in Social Media bei der jeder jeden respektiert und wertschätzt, häufig eine Wunschvorstellung ist. Dadurch kann ein ungesunder Wettbewerb entstehen. Abfällige und unangebrachte Kommentare können schnell die Gruppendynamik kippen lassen.

Genau wie beim Trainingspartner solltest du auch hier wieder abwägen, welche Bereiche besonders wichtig für dich sind. Ich denke, eine Community, welche dieselben Ziele verfolgt kann mehr helfen als schaden. Danach solltest du entscheiden ob ein Trainingspartner oder ein Gruppentraining etwas für dich ist oder ob du generell lieber alleine trainierst. Behalte dir aber immer im Hinterkopf, dass das eine nicht gleich das andere ausschließt und du beispielsweise in deine wöchentliche, individuelle Trainingsroutine auch ab und zu ein Gruppentraining einbauen kannst. Im Endeffekt zählt nur, was DICH motiviert auf lange Sicht beim Fitnesssport dabeizubleiben. Hau rein!

Dein Goeerki