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9. Dezember 2018

Warum auch du Vitamin D brauchst – Teil 1

Vitamin D ist eines der prominentesten Vitamine. Jeder hat schon einmal vom Sonnenvitamin gehört und es wird fast überall als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Warum ist es aber für die meisten Menschen sinnvoll, auch unabhängig vom Krafttraining, auf die Einnahme von Vitamin D zu achten? Die Antwort und weitere zusätzliche Informationen findest du in diesem Blogartikel.

Einen Großteil der Mikronährstoffe kann man mit einer „ausgewogenen“ Ernährung abdecken. Wie du das am Besten gestaltest, erfährst du in deiner Fitnessanleitung. Manche Vitamine, wie auch das Vitamin D, können aber nicht ausreichend über konventionelle Lebensmittel aufgenommen werden und dementsprechend macht eine Ergänzung durchaus Sinn. Laut einer Studie aus dem Jahr 2008 haben 82% der Männer und 93% der Frauen einen Vitamin D Mangel. Doch bevor wir uns mit Zufuhrempfehlungen und Ergänzungspräparaten auseinandersetzen, schauen wir uns zunächst an wie Vitamin D überhaupt entsteht und wofür es in unserem Körper zuständig ist.

Wie der Name schon sagt, hilft dir die Sonne dabei ausreichendende Mengen des „Sonnenvitamins“ herzustellen. Treffen die Sonnenstrahlen auf die nackte Haut, dann wird eine Vorstufe von Cholesterol in den unteren Schichten deiner Haut aktiviert und in mehreren Umwandlungsprozessen zu Vitamin D umstrukturiert. Die Rate wie gut deine Haut Vitamin D3 aus der Sonne bilden kann, ist abhängig von der Sonneneinstrahlung, vom Wetter, der Ozonschicht und deiner Hautfarbe. Je dunkler die Hautfarbe, desto geringer ist die Herstellung von Vitamin D3.In den Sommermonaten reicht es in Deutschland, bei der aktuellen Sonneneinstrahlung, ca. 20 Minuten pro Tag mit nackten Oberarmen und Beinen in die Sonne zu gehen. In den Wintermonaten ist dies aber nicht möglich und dementsprechend sollte über den Winter Vitamin D über ein Ergänzungsmittel zugeführt werden.

Vitamin D ist für gesunde Knochen von großer Bedeutung, da es bei der Knochenmineralisierung mit Calcium mithilft. Ebenso verbindet man mit Vitamin D ein vermindertes Risiko Herzerkrankungen zu erleiden und auch dein Immunsystem kann davon positiv beeinflusst werden. Vitamin D kann zusätzlich bei Diabetes Typ II die Insulinproduktion verbessern.

Die wichtigsten Punkte sind in folgender Grafik noch einmal dargestellt:

 

Vitamin D

 

Wieviel Vitamin D3 du pro Tag benötigst und wie du dich zwischen den einzelnen Nahrungsergänzungsmitteln zurechtfindest, erfährst du im nächsten Blogartikel. Ich hoffe ich konnte dir wieder ein paar nützliche Infos geben!

Dein Goeerki

 


1 DGE – Empfehlungen für Vitamin D.

2 PubChem – Vitamin D