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24. Februar 2019

Spezielle Trainings- und Ernährungstipps für Frauen – Teil I

In dieser kurzen Blogartikelreihe geht es um Optimierungsstrategien für euch Frauen um noch mehr aus eurem Training und der damit verbundenen Ernährung herauszuholen. Dabei gehen wir auf die grundlegende Nahrungszufuhr ein und wie diese in Verbindung mit dem Menstruationszyklus steht.

Unsere Ernährungsweise ist stark von der Kindheit geprägt. Wenn wir uns nicht aktiv mit Ernährung beschäftigen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass wir die Ernährungsgewohnheiten aus unseren jungen Jahren noch ins hohe Alter weiterführen. Fakt ist jedoch, dass Frauen besonders durch emotionale Ereignisse im Leben, ihre Essgewohnheiten häufig ändern. Interessanterweise tendieren Männer hingegen eher zu Zigaretten und Alkohol, wenn sie durch eine stressige Situation emotional belastet werden. Dem hinzu sind Frauen stärker auf ihre Körperwahrnehmung fokussiert. Perfekte (bearbeitete) Social Media Profile zeigen dabei die „ideale“ Körperzusammensetzung der Frau, der es nachzueifern gilt. Frauen sind außerdem sehr viel anfälliger für Essstörungen als Männer und verbinden das Konsumieren „ungesunder“ Lebensmittel häufig mit Schuldgefühlen.

Frauen haben in der Regel einen höheren Körperfettanteil als Männer. Da sie generell mehr Fette als Energiesubstrat verbrauchen, verbrennen sie auch beim Training dementsprechend mehr Fett als Männer. Daraus resultiert, dass man bei Frauen den Anteil der Kilokalorien pro Tag etwas in Richtung Fette anstatt in Richtung Kohlenhydrate verschieben sollte. Außerdem ist die Fettverbrennung in der vorderen Bauchregion im Vergleich zur Po- und Beinregion erhöht, was mit den typischen „Problemzonen“ einhergeht. Diese Verteilung ist aber nicht für jeden gleich, sondern es gibt auch hier starke individuelle Schwankungen, in welchen Bereichen mehr Körperfett mobilisiert wird. In der folgenden Grafik siehst du noch einmal die wichtigsten Punkte aufgelistet:

 

Grafik

 

In Teil 2 schauen wir uns diese Thematik noch etwas genauer an und untersuchen, inwieweit die Makronährstoffzufuhr in Kombination mit dem Menstruationszyklus dein Training und dein Wohlbefinden beeinflussen kann. Bleib gespannt!

Dein Goeerki